Obedience
Was ist Obedience und für wen ist es geeignet?
Obedience (sprich: » O-bi-di-ens «) heisst übersetzt „ Gehorsam“ und kann ohne weiteres als die „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnete werden.
Beim Obedience kommt es besonders auf die harmonische, schnelle und exakte Ausführung an. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist Voraussetzung. Bei Obedience Prüfungen geht es nicht nur um den Gehorsam des Hundes, auch Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden spielt eine große Rolle.
Bei Obedience Wettbewerben kann jeder ohne Rücksicht auf die Größe, Rasse oder Abstammung des Hundes teilnehmen. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten ist Obedience auch behinderten Menschen und Hunden zugänglich. Von dem Hundeführer wird keine außergewöhnliche Sportlichkeit vorausgesetzt. Auch ältere oder leicht behinderte Hunde können mitmachen; ihre Einschränkung wird bei der Bewertung berücksichtigt. Körperliche Belastungen gibt es bei Obedience für Hund und Halter praktisch nicht.
Obedience ist noch nicht sehr verbreitet, aber es wächst explosionsartig. Voraussetzung für die Teilnahme an Prüfungen ist der Nachweis einer erfolgreich abgelegten Begleithundeprüfung. Obedience Prüfungen werden in den Leistungsstufen Beginner-Klasse, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt.
Ein wesentlicher und schöner Unterschied zur Begleithundeprüfung ist der Ablauf einer Prüfung. Während bei der BH nach einem festen Schema geprüft wird, macht man bei einer Obedience Prüfung alles nur auf Anweisung des Ringstewards (der eine spezielle Ausbildung hierfür braucht). Dieser legt auch gemeinsam mit dem Richter das Laufschema für die Leinenführigkeit und Freifolge fest. Also erfährt man erst während der Prüfung, wie man laufen muss.
In Deutschland gibt es vier Prüfungsstufen
Beginner
| Klasse 1
|
Klasse 2
| Klasse 3
|
